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Nora Niethammer
Sprach- und Literaturwissenschaftliche Fakultät
Professur Theaterwissenschaft
Lebenslauf
- 11/2010 – 01/2017: Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur Theaterwissenschaft
- 2010-2013: Wissenschaftliche Hilfskraft im DFG-Projekt „Intermediale Szenographie“ (Dr. Birgit Wiens) an der LMU München
- 2009: Magister-Abschluss mit der Arbeit „Das Theater René Polleschs: Eine Annäherung an seine diskursive Praxis“ an der LMU München
- 2003-2009: Studium der Theaterwissenschaft, Neueren deutschen Literaturwissenschaft und Komparatistik an der Universität Bayreuth und der LMU München
- 2006-2007: ERASMUS-Stipendiatin an der Université Rennes II Haute-Bretagne
2003-2012: U.a. Regiehospitanzen und -assistenzen (u.a. am Staatstheater Stuttgart bei René Pollesch und Karin Henkel), Produktionsassistentin und freie Mitarbeiterin im Bereich Festival (u.a. für Spielmotor, Festivals Mythos in Rennes), div. Hospitanzen und freie Mitarbeiten im Bereich Kulturjournalismus (u.a. BR, ZDFtheaterkanal)
Publikationen/Vorträge:
- div. Artikel in: Sucher, C. Bernd (Hg.): Theaterlexikon. Personen, neubearb. und aktual. Auflage, Leipzig 2010: Seemann Henschel.
- „Dramaturgic Characteristics in the Plays by René Pollesch“, New Scholars´ Forum, FIRT/IFTR World Congress „Cultures of Modernity“, LMU München, Juli 2010.
- „Die Arbeitswelt Theater als Gegenstand der Inszenierung“, Konferenz „(Re-)Präsentationen der Arbeitswelt“, FAU Erlangen-Nürnberg, November 2011.
Sprach- und Literaturwissenschaftliche Fakultät
Professur Theaterwissenschaft
Nora Niethammer studierte Theaterwissenschaft in Bayreuth, Münche und Rennes. Sie arbeitete als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Theater- und Musikwissenschaft.
Promotionsprojekt: Kollektive Arbeitsprozesse in der Darstellenden Kunst seit den 60er Jahren.
Das Dissertationsprojekt fokussiert sich auf Formen gemeinschaftlichen Arbeitens, deren kollektiver Anspruch primär in den Produktionsprozessen verortet werden kann. Diese spezifische Variante künstlerischer Arbeit wird erstmals umfassend mit einem diskursanalytischen Ansatz untersucht. Dabei wird 'kollektiv' differenziert betrachtet. Es wird zwischen der Rede über die eigene Theaterarbeit, einem Legitimationsmythos nach außen hin und tatsächlichen Versuchen geteilter Macht und Autorschaft unterschieden. Die vorliegende Arbeit nimmt zunächst die Ausgangsthese in den Blick, dass es diskursive Bedingungen gibt, unter denen Formen kollektiver Arbeit hervorgebracht werden. Gemäß Foucault ist in diesem Zusammenhang insbesondere die Frage von Relevanz, ob und inwiefern es zu Kontinuitäten und Brüchen kommt, die für die Theater-Kollektive und deren Wissen konstituierend sind und wie die verschiedenen Aushandlungsszenarien zu beschreiben sind, in denen über 'Kollektivität' gerungen wird. Dieses Thema wird anhand von Archiverecherchen u.a. zum Living Theatre, dem Bremer Theater und der Schaubühne Berlin ausgeführt.
Sprach- und Literaturwissenschaftliche Fakultät
Professur Theaterwissenschaft
Nora Niethammer
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Universität Bayreuth
Universitätsstraße 30
95440 Bayreuth
GW I / 2.14
Telefon: +49 (0)921 / 55-3014 o. -3018
E-Mail: Nora.Niethammer@uni-bayreuth.de