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Dissertationsprojekt Nora Niethammer

 

Kollektive Arbeitsprozesse in der Darstellenden Kunst seit den 60er Jahren (Arbeitstitel)

 

Das Dissertationsprojekt unternimmt eine Diskursanalyse, die Formen kollektiver Arbeit in der Darstellenden Kunst fokussiert.  Auf bislang weitgehend unaufgearbeitetem Archivmaterial fußend, wird sich das Dissertationsprojekt Konzepten kollektiver Kreativität aus einer hauptsächlich historiographisch sowie transnational interessierten Perspektive nähern. Anhand systematisch ausgewählter Kollektive bzw. Formen kollektiven künstlerischen Arbeitens von den 1960er Jahren bis in die Gegenwart hinein sollen, mit einem Blick auf institutionelle Faktoren und Produktionskontexte, u. a. folgende Fragen untersucht werden: Welche Funktion hat der (vielmals inflationär gebrauchte) Begriff des 'Kollektivs' innerhalb der jeweiligen Formationen? Wie wirkt sich der kollektive Ansatz auf die einzelnen Kunstformen aus? Wie und unter welchen Bedingungen wandelt sich der Begriff des Kollektivs und dessen Funktionen? Mit seinem Interesse an Probenprozessen, weniger dem Blick auf das künstlerische Produkt, ist das Projekt dabei a priori zwischen den Künsten angesiedelt.

 

Betreuer: Prof. Dr. Wolf-Dieter Ernst

 

Kontakt: Nora.Niethammer@uni-bayreuth.de


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